Montag, 12. März 2012


Blankenese ist schön

In einem verregneten Sommer 2011 hatten wir das Glück einen Tag ohne Regenschauer zu erleben, Ich hatte mich erboten, 14 Ostfriesen aus Norden mal zu zeigen, dass es auch in Blankenese an der Niederelbe doch recht anspruchsvolle Spaziergänge gibt.  So trafen wir uns am Blankeneser S-Bahnhof und zogen durch die Blankeneser Bahnhofstraße zum nächstem Bäcker, um Butterfranzbrote einzukaufen. Die gibt es fast nur in Hamburg. Hessepark wurde durch wandert, und dann den Steiler Weg hinunter, zum Op:n Kamp. Hier gab es schon wunderbare Aussichten auf Süllberg und Elbe. Am Brandts Weg besuchten wir Renate Schade, die in einem wunderbaren Haus hoch über der Elbe wohnt. Kröger runter und zum Fischerhaus an der Elbterrasse nauf. Hier ruhte noch still das Haus. Aber dann kam doch noch jemand und schloss das Haus auf. Das Heimatmuseum wurde besichtigt und weiter an das wunderschöne Haus eines Blödelbarden aus Ostfriesland vorbei zum Süllberg. Der Schlüssel für den Turm wurde abverlangt und dann etwa 100 Stufen empor.
Superweite Sicht von Wedel bis zur Hamburger Innenstadt und Freihafen.
Jetzt kam die Cap San Diego vorbei. Sie tutete dreimal und wir waren recht angetan. Ein schönes ehemaliges Schiff der Hamburg – Süd. Jetzt ging es wieder abwärts. An einer damaligen Bäckerei vorbei, die kürzlich restauriert und aufwendig renoviert wurde und nun  für vier Millionenzweihundertfünfund siebigtausend  angeboten wird. Am Bull’n war richtig was los und weiter ging es bis zur Treppe Am Hang. Kreuz und qur ging es sehr anstrengend nach oben und wir waren froh, dass wir endlich den Bahnhof erreicht hatten. Der 36er Bus kam pünktlich und die ganze Gruppe verschwand Richtung Hamburg.
Ein schöner Tag in Blankenese war zu Ende.
Heiner Fosseck

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