Blankenese ist schön
In einem verregneten Sommer 2011 hatten wir das Glück einen
Tag ohne Regenschauer zu erleben, Ich hatte mich erboten, 14 Ostfriesen aus
Norden mal zu zeigen, dass es auch in Blankenese an der Niederelbe doch recht
anspruchsvolle Spaziergänge gibt. So
trafen wir uns am Blankeneser S-Bahnhof und zogen durch die Blankeneser
Bahnhofstraße zum nächstem Bäcker, um Butterfranzbrote einzukaufen. Die gibt es
fast nur in Hamburg. Hessepark wurde durch wandert, und dann den Steiler Weg
hinunter, zum Op:n Kamp. Hier gab es schon wunderbare Aussichten auf Süllberg
und Elbe. Am Brandts Weg besuchten wir Renate Schade, die in einem wunderbaren
Haus hoch über der Elbe wohnt. Kröger runter und zum Fischerhaus an der
Elbterrasse nauf. Hier ruhte noch still das Haus. Aber dann kam doch noch
jemand und schloss das Haus auf. Das Heimatmuseum wurde besichtigt und weiter
an das wunderschöne Haus eines Blödelbarden aus Ostfriesland vorbei zum
Süllberg. Der Schlüssel für den Turm wurde abverlangt und dann etwa 100 Stufen
empor.
Superweite Sicht von Wedel bis zur Hamburger Innenstadt und
Freihafen.
Jetzt kam die Cap San Diego vorbei. Sie tutete dreimal und
wir waren recht angetan. Ein schönes ehemaliges Schiff der Hamburg – Süd. Jetzt
ging es wieder abwärts. An einer damaligen Bäckerei vorbei, die kürzlich
restauriert und aufwendig renoviert wurde und nun für vier Millionenzweihundertfünfund
siebigtausend angeboten wird. Am Bull’n
war richtig was los und weiter ging es bis zur Treppe Am Hang. Kreuz und qur
ging es sehr anstrengend nach oben und wir waren froh, dass wir endlich den
Bahnhof erreicht hatten. Der 36er Bus kam pünktlich und die ganze Gruppe
verschwand Richtung Hamburg.
Ein schöner Tag in Blankenese war zu Ende.
Heiner Fosseck
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